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Die Mythen des Natural Running – was ist dran?

Natural Running ist in dieser Laufsaison der große Trend. Angeführt wird die Phalanx neuer Schuhmodelle, die Beim Laufen ein Gefühl wie barfuß versprechen, vom unübersehbaren Nike Free.

Die Schuhe sind leicht, haben eine bewegliche und flexible Sohle, die es dem Fuß ermöglichen soll, aktiv an seinen Bewegungen zu arbeiten, wie es die Natur mit dem Barfußlaufen vorgesehen hat. Der Fuß soll auf diese Weise aktiviert, seine Muskulatur gestärkt werden. Die Sprengung der Schuhe ist sehr gering, auf Pronation wird nicht eingegangen, da die Schuhe beim Natural Running, wie es eben auch barfuß der Fall ist, das Laufen auf dem Vorderfuß fördern und geradezu erzwingen.

Natural Running ist also nichts weiter als das Laufen, wie es die Natur ursprünglich einmal vorgesehen hat.
Was im ersten Moment toll klingt, kann aber auch seine Tücken haben.

Seit langer Zeit gibt es verschiedene Mythen, was das Natural Running betrifft. Hier sind vier dieser Mythen in der Zusammenfassung:

1. Mythos: Ist weniger immer mehr?
Zu diesem Mythos kann man keine 100%ige Auskunft geben. Sowohl zu wenig, als auch zu viel kann schlecht und somit schädlich sein. Jeder Läufer hat unterschiedliche Füße, die wiederum unterschiedliche Stärken und Schwächen haben. Hier ist es wichtig, sich mit einem Experten zusammenzusetzen und den richtigen Schuh für den richtigen Fußtyp zu analysieren.

2. Mythos: Ist der Mittelfußlaufstil immer richtig?
Dieser Mythos würde voraussetzen, dass jeder Mensch gleich gebaut ist. Dem ist allerdings nicht so. Was wirklich wichtig ist bei der Auftrittsphase ist, dass der Fuß diese Phase so effizient wie nur irgendwie möglich nutzt. Alles andere ist und bleibt ein Mythos.

Natural Running Mythen

By pedrojperez / morguefile.com

3. Mythos: Sind Natural Running Schuhe ein Allheilmittel?
Mit den richtigen Laufschuhen kann man seinen Fuß enorm stärken. Das steht außer Frage, vorausgesetzt man hat dazu auch noch die richtige Technik. Allerdings sollte man das mit Vorsicht genießen. Denn wenn man als Läufer zu lange seine natürlichen Laufschuhe trägt und danach wieder zu seinen normalen Schuhen wechselt, kann das enorme Schäden verursachen. Dabei können Muskeln oder Bänder stark beschädigt werden. Deshalb ist es wichtig, stets das richtige Gleichgewicht zu halten und regelmäßig zu wechseln.

4. Mythos: Sind Stabilität und Dämpfung etwas für Anfänger?
Dieser Mythos ist falsch. Selbst langjährige und erfahrene Natural Runner bedienen sich Schuhen, die eine optimale Dämpfung und Stabilität für die Füße bieten. Letzten Endes geht es ja schlicht und einfach um die Gesundheit des Trägers. Selbst Marathon-Läufer setzen auf Modelle, die optimale Dämpfung bieten oder Modelle, die optimiert sind auf ihre Stabilität. Somit ist das Verletzungsrisiko, vor allem auch bei Anfängern, minimiert.

Es ist vielmehr wichtig, dass jeder Läufer, ob Anfänger oder Fortgeschrittener, seinen Schuh findet, der auf seinen Fußtyp angepasst ist und das Verletzungsrisiko auf ein Minimum reduziert.

Übrigens sind gute Laufschuhe bei Sportade.de erhältlich.

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